Gehwegschäden von Helmut Kuhn

April 19th, 2012 § 0 comments § permalink

Off Topic – keine Restaurants, kein Wein, kein Essen

Zu Beginn dieser Woche las ich einen Artikel in dem die Sportart Schachboxen erwähnt wurde. Aus meiner Kindheit weiß ich noch, dass mein Vater sich immer absurde Sportarten ausdachte, beispielsweise Stabhochboxen oder 100-Meter-Verfolgungsfechten. Nur um eine solche Sportart kann es sich hier handeln. Stimmt nicht, Schachboxen gibt es wirklich und es besteht wirklich aus den zwei gegensätzlichen Sportarten Boxen und Schachspielen. Die Hauptfigur in Helmut Kuhns Roman “Gehwegschäden” lebt in Berlin und betreibt diesen Sport.

Buchcover Helmut Kuhn Gehwegschäden

Buchcover Helmut Kuhn Gehwegschäden

Thomas Frantz ist einer wie viele, noch nicht ganz unten, aber knapp davor. Diese Viele leben in Berlin, vermutlich auch in anderen Großstädten, sind über vierzig und irgendwann falsch von der Kariereautobahn abgefahren oder durch einen Unfall ins weite Feld geschleudert worden. Die können schon was, sind nicht abgehängt, haben schon was gemacht. Der Ist-Zustand ist jedoch meist erbärmlich. Mit Gelegenheitsjobs halten sie sich knapp über Wasser, wohl wissend, dass sie ausgebeutet werden und eigentlich irgend etwas anders machten müssten. » Read the rest of this entry «

Ostern ist vorbei

April 12th, 2012 § 0 comments § permalink

Noch ein paar Oster-Impressionen

Oster-Gedeck mit Kuchen

Oster-Teller

» Read the rest of this entry «

Mittagessen ist fertig …

April 11th, 2012 § 0 comments § permalink

… könnte man im Büro mal rufen, statt immer nur zum Schachtelwirt zu gehen. Einer muss natürlich losgehen und einkaufen, aber dann finden sich auch Kollegen die mitkochen, schnippeln …

Antipasti und Nudeln

Antipasti und Nudeln

… und wenn es dann auf dem Tisch steht, dann kommen immer mehr Leute.
Waren nur ein paar Nudeln, Tomaten, Mozzarella, Käse und Baguette.

Dieter Moor kommt nach Amerika

April 5th, 2012 § 0 comments § permalink

Dieter Moor (ja, das ist der mit dem Kinn) hat ein Buch über seinen Neuanfang in Amerika geschrieben. Er und seine Frau haben sich entschlossen, die Schweizer Bergwelt zu verlassen, und das heißt ganz konkret, einen Bauernhof inklusive Tieren umzuziehen. Beim von ihm angesteuerten Amerika geht es jedoch nicht über den Atlantik, sondern “nur” nach Ostdeutschland und zwar in das Dorf Amerika, welches nordöstlich von Berlin liegt. Das Buch beginnt mit der Ankunft in Amerika und schildert (vermutlich) Highlights aus dem ersten Jahr.

“Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone“

“Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone“

Im Mittelpunkt der Geschichten stehen die Dorfbewohner: Bauern, Handwerker und die Besitzerin des Dorfladens (Dorfkonsum). Und hier gehen leider die Probleme los: Es gibt nämlich keine Frischmilch! Unfassbar! Und alle Überredungsversuche nutzen nichts – Frau Widdel lässt sich nicht überzeugen. Käse und Wurst in Plastikverpackung, da ist man aus der Schweiz eigentlich anderes gewöhnt. Dieter Moor und seine Frau müssen vorerst von den guten Bio-Lebensmitteln träumen. Hätte man ja nicht gedacht, so mitten auf dem Lande.
Erst ganz am Ende des Buches verirrt sich die Frischmilch nach Amerika. Ist sozusagen übriggeblieben und Dieter Moor bekommt sie großzügiger Weise.
“Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone“ beschreibt den Blick von außen auf die wortkargen Menschen in Brandenburg und wie man tatsächlich als Schweizer (Intellektueller) Freunde in Brandenburg findet. Wer mehr über Essen und Kochen bei Dieter Moor erfahren will, der muss (vermutlich) zu seinem Kochbuch greifen. Ich kenne es noch nicht, aber demnächst …

Ein Stückchen Bayern in Berlin

März 23rd, 2012 § 0 comments § permalink

An der Friedrichstraße, direkt neben dem Admiralspalast (eigentlich in, denn der Admiralspalast besetzt die Hausnummern 101 und 102 der Friedrichstraße) hat Fritz 101 vor kurzem eröffnet. Und der Name Fritz ist auch schon das einzige Preußische an diesem Lokal. Innen erinnert es an einen bayrischen Bierkeller: rustikale Tische und Bänke (lang), viel Kariertes und Brauerrei-Interieur. Die Wände sind zum Teil unverputzt und vermitteln, mit viel blankem Metall einen leichten Industrie-Charm.

Bierglas, Serviette und Speisekarte im Fritz 101

Stoffservietten und blankes Holz

Die Speisen und Getränke-Auswahl ist reichhaltig und orientiert sich am bayrischen Original. Aber es gibt auch vegetarische Gerichte, Berliner Currywurst – wie man aber auf Königsberger Klopse mit Rote Beete und Reise kommt, ist mir schleierhaft. Salate und Suppen sind zu haben und auch Desserts. Im Gastraum steht ein großer Kühlschrank, in dem man die mögliche Käseauswahl fürs Dessert betrachten kann. Der Service ist schnell und freundlich und serviert auch gern mal vor der Tür, da stehen nämlich die Raucher. Zusätzlich scheint es noch einen Terrassenbereich im Hof des Admiralspalastes zu geben. » Read the rest of this entry «

Spaziergang durch Berlin

März 14th, 2012 § 0 comments § permalink

Ladenansicht, Schaufenster von Olivers & Co.

Wenn man Urlaub hat, dann kann man sich mal treiben lassen … sogar durch die Touristen-überschwemmten Stadteile Berlins zwischen Kreuzberg (SO 36), Friedrichstraße und Hackescher Markt. 11.30 stehe ich vorm Babanbè, die machen aber erst um zwölf auf – ok, dann drehe ich noch eine Runde. Ist schon mein dritter Anlauf um da mal hinein zu gehen. Was ich bisher darüber gelesen hatte, hörte sich ganz interessant an, französisch-vietnamesische Küche. Fünf nach zwölf bin ich wieder da: Tür zu, Stühle auf den Tischen – Leute: Ihr könnt mich mal! Zum Glück ist in der Oranienbuger Straße ein Lokal am anderen (Babanbè, fällt euch was auf?) und ich gehe ins Anaveda. Die machen auch um zwölf 10.30 Uhr auf (sogar die Tür). Schon ziemlich voll, aber zwei Plätze gehen noch. Bin zum zweiten Mal da, noch nicht enttäuscht wurden.  Man hat immer die Wahl zwischen ayurvedische Karte und “Muttis” Kochtopf. » Read the rest of this entry «

Rebus

März 1st, 2012 § 0 comments § permalink

Kleiner “Gute-Nacht-Rebus” oder “Moin-Rebus” für alle Rätselfreunde. Ist ja nicht allzu schwer. Die erste richtige Einsendung gewinnt ein Pilzs, Prost!

Notiz

Nüchtern noch zu Denksport fähig.

Das Original dürfte so aus 1990 sein …

Ständige Vertretung

Februar 29th, 2012 § 0 comments § permalink

Auf dem Heimweg, vorbei an der Stäv. Is ja immer voll da, das muss man sagen. ich war nur einmal drin, habe “Himmel un Ääd” bestellt – mussten an unseren Hund denken. Naja, is irgendwie nicht meins.

Durchs Fenster in die StäV

Durchs Fenster in die StäV

Dafür ist der Murphys Irish Pub am Schiffbauer Damm gar nicht so ungemütlich wie er von außen aus sieht.

Flowers & Bottles

Februar 23rd, 2012 § 0 comments § permalink

Flowers & Bottles

Flowers & Bottles bei Wein Heuer in Berlin-Tempelhof

Watertasting mit Arno Steguweit

Februar 20th, 2012 § 0 comments § permalink

Arno Steguweit ist, möglicherweise, Deutschlands erster und einziger Wasser-Sommelier. Beim Wein Heuer in Berlin-Tempelhof versucht er uns unterschiedliche Wässer näher zu bringen. Auf der Liste stehen zehn Mineralwässer, fünf stille und fünf die sprudeln. Aber zu erst gibt es eine Art Einführung zum Thema: Wie wird man Deutschlands erster Wasser-Sommelier und warum soll man eigentlich kein Leitungswasser trinken?

Wassersommelier Arno Steguweit mit verschiedenen Wässern

Wassersommelier Arno Steguweit - Hat er eigentlich einen Wasserkeller?

Den Reigen der stillen Wässer eröffnet das Mineralwasser Voss. Könnte man schon das eine oder andere Mal im Supermarkt gesehen haben. Die Flasche fällt durch ihren breiten Design-Verschluss auf, der Designer hat vorher für Calvin Klein gearbeitet. » Read the rest of this entry «